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Mancinis Scharfblick

Türkei kündigt Merkels Flüchtlingsabkommen

24. Juli 2019 , Geschrieben von Claudio Michele Mancini

Bei genauer Betrachtung hat die Nachricht das Potential eines türkischen Angriffskrieges, der Europas Staaten in weniger als 6 Monaten dazu zwingen würde, die weiße Flagge zu hissen. Doch weder der Staatsmoderatorin „Marionetta“ Slomka noch dem ARD-Regierungssprecher Claus Kleber scheint diese bedrohliche Entwicklung einen Nebensatz wert zu sein.

Selbst in Regierungskreisen schweigt man verbissen. Entweder hat unsere „geistige Politelite“ nicht begriffen, um was es geht, oder man hat angesichts der Gefahr ein Nachrichtenverbot verhängt. Immerhin handelt es sich bei dieser Kündigung um eine staatsgefährdende Bedrohung, die auch das Ende Europas bedeuten könnte. Der türkische Innenminister Süleyman Soylu warnte die EU laut der türkischen Nachrichtenagentur ›Anadolu‹ wörtlich: „Wenn wir die Schleusen öffnen, überleben Ihre Regierungen keine sechs Monate.“ Allein in Istanbul halten sich nach Angaben von Gouverneur Vasip Şahin mehr als eine halbe Million Syrer auf, die einen vorübergehenden Schutzstatus genießen. Insgesamt wird die Zahl sogenannter Flüchtlinge in der Türkei auf derzeit weit über drei Millionen geschätzt.

In der römischen Antike kannte man die Formel „do ut des“.  Sie beschreibt das Verhältnis zu den himmlischen Mächten: Man brachte den Göttern angemessene Opfer und erwartete eine Gegengabe oder ein Gegendienst. Diese Formel findet auch heute in der Justiz wie auch in der Politik ihre tägliche Anwendung. Machen wir uns nichts vor. Deutschland brachte Opfer, ach, was sag ich, Angela Merkel schüttete Opfer-Milliarden über Erdogan aus, um mit ihrem Euro-Füllhorn einen Flüchtlingsdeal mit dem Despoten auszuhandeln. Im Anschluss wurde die Vereinbarung dem Bürger zu Hause als das Ei des Kolumbus verkauft.

 

Ich wills mal so sagen: Wenn eine westliche Regierung mit türkischen Verhandlern einen Vertrag abschließt, von der sie der Meinung ist, dass er eingehalten würde, dann zeugt das von erstaunlichem Gottvertrauen. Jahrhundertelanges Feilschen beim Teppichhandel in den Basars von Istanbul, Izmir oder Antalya haben die Türken außerordentlich gut trainiert, dem mit Sitten und Gebräuchen unvertrauten Kunden das Fell komplett über die Ohren zu ziehen. Doch kaum einer der "deutschen" Beteiligten dürfte sich eingestehen, verblödet gewesen zu sein, als man sich den Türken als Helfer in der Not ausguckte.

Angela Merkel hätte es eigentlich wissen müssen, dass es schwierig werden könnte, wenn man bei einem Orientalen einen Teppich ersteht. Man glaubt, man bekäme ein Sonderangebot und freut sich, dass man trotzdem noch einen Rabatt ausgehandelt hat. Zugegeben, Angela hat so hart verhandelt, dass dem türkischen Staatspräsidenten beinahe die Tränen in den Augen standen. Ursprünglich wollte er 3 Milliarden für ein paar Hunderttausend Syrer, Iraner, und Iraker, gelandet sind sie bei 6 Milliarden – allerdings für ein Abkommen, das, wie man nun sieht, im Ernstfall nicht funktioniert.

Wie war das noch im April 2016? Unsere Regierung hat umgehend, völlig vorurteilslos und engagiert erst mal drei Milliarden Euro an Erdogan überwiesen, um Hunderttausende von ambitionierten Hochschulabgängern und hochqualifizierten Fachkräften daran zu hindern, Deutschland intellektuell zu beglücken. Genau genommen haben wir noch einmal richtig Schwein gehabt, dass wir angesichts der hereinschwappenden Intelligenzia nicht in der eigenen Schlichtheit untergegangen sind. Obwohl, ganz sicher bin ich mir trotzdem nicht, denn immerhin haben wir Milliarden Euro übrige, unsere Sozialgäste zu versorgen. Nur gut, dass unsere Rentner so sparsam gewesen sind und sie qua Steuern zum Wohlergehen unserer Besucher beitragen konnten.

 

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass unsere halbgebildeten und von der Geschichte völlig unbeleckten Staatsrepräsentanten vom Wahnsinn ergriffen sind: Staatspleite in Griechenland, 70 Milliarden in den Sand gesetzt. Briefkastenaffäre in Panama, auch hier sind Milliarden verschwunden und kein Hahn kräht mehr danach. Sechs Milliarden für Erdogan, damit er die behält, die wir nicht haben wollen, aber dennoch humanitäre Tränen vergießen, weil Angela sie nicht retten konnte. Stattdessen erledigt das Rackete für Angela, ihr wisst schon, diese schippernde Gutmenschin, die ausreisewillige Afrikaner gleich an der Küste Libyens abholt.

Cui bono... – möchte man mit den Worten des Staatsmannes und Philosophen Marcus Tullius Cicero nachfragen. Denn die weinerlichen Willkommens- und Humanitätsapelle in Deutschland blieben nicht ungehört, weder von den 500.000 unregistrierten Flüchtlingen ohne Pass und Identität, noch von denen, die in Zukunft aus der Türkei kommen. Wie unsere Staatsträger, so werden auch sie uns in Zukunft noch viel Freude bereiten. Die Umsätze im kriminellen Milieu werden ins Astronomische anwachsen, aber Hauptsache, sie sind erst mal bei uns. Im Notfall eben beim Türken. Aber der will ja nicht mehr, wie wir seit gestern wissen.

Haben unsere Politiker in einer bedauernswerten Phase geistiger Umnachtung ernsthaft daran geglaubt, dass dieser preiswerte, geniale, aber nichtsdestoweniger bescheuerte "Internierungsplan" hoffnungsvoller Euro-Neubürger muslimischen Glaubens in die Türkei klappen würde? Hat niemand daran gedacht, dass im Falle einer Teppichreklamation der Türke ganz Europa erpressen könnte, wenn er nicht bekommt was er will? Frau Merkel war da wohl guter Hoffnung, als sie den Deal einfädelte. Ich dagegen habe diese hirnrissige Aktion schon damals als gelebte Realsatire empfunden.

Jetzt ist der Ernstfall eingetreten. Die Türkei ist gestern offenbar aus dem sogenannten Flüchtlingsabkommen mit der EU ausgestiegen, das meldete das seriöse Blatt der „Deutsche Wirtschaftsnachrichten.“ Ankara reagiert nun auf die EU-Sanktionen, die gegen die Türkei wegen des Zypernkonfliktes verhängt wurde. Sollte Erdogan ernst machen, dürfen wir in Zukunft vermutlich nicht einmal mehr beten.

In türkischen Auffanglagern vegetieren Millionen von Migranten, die derzeit unter Erdogans Knute gehalten werden wie Sklaven im Mittelalter. Sie warten nur darauf, in Richtung Westen aufzubrechen. Nun besteht zu befürchten, dass die Türkei die Schleusen nach Europa öffnet. Dann nämlich dürfte sich ein menschlicher Tsunami wie eine Walze durch den Balkan auf Österreich zurollen.

Die Slowenen scheinen begriffen zu haben, was da gerade geschieht und haben keine 12 Stunden danach Soldaten an die Grenzen geschickt. Der Nachschub läuft. Schweres Gerät wird an den Grenzen aufgefahren. Man richtet sich dort auf den Ernstfall ein, während unsere Regierung den Michel schlafen lässt. ich fürchte, es könnte ein böses Erwachen geben. 

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Dennis 07/26/2019 14:20

Politische Ansichten/Ausrichtung hin oder her. Vergessen werden immer nur die Menschen. Die meisten Kommentare sind einfach nur bemitleidenswert.

Der Krieger 07/26/2019 13:47

Dann gibt es aber solche dummen D.... Die den Dreck noch glauben und reden ihr habt soviel Geld bekommen welches Geld und wofür überlege mal deine 3 Milliarden reichen die für 3.5 Mio Menschen zu versorgen seit 6 Jahren....???? Nur mal in Gedanken an Griechenland mit weit über 80 Milliarden bis jetzt übergeben für nichts damit die Rentner dort weiterhin ihre Rente beziehen können..... ???????????? Sehr klug..... Aber wir haben es ja bezahlt.... Das Geld was nie ankam.... Und in Nordzypern sich einmischen wollen wegen Erdöl und Erdgas vorkommen was uns zu steht und den Griechen sonst keinen anderen auf dieser Welt.... Aber man könnte ja so die Griechen plündern und die Milliarden retten.... Aber dabei die Türken beklauen und versklaven wie in Afrika oder typisch europäisch aber dann diese Menschen nicht zu achten das was man bei dene klaut und sie ausbeuten........ Da ist wieder alles gut und Friede Freude Eierkuchen..... Es wird alles zurück auf euch kommen und das werden wir uns ansehen....

Der Krieger 07/26/2019 13:41

Typisch deutsche Medien hat es uns gewundert Nein.... Alles schön auf Erdoğan schieben.... Ihr macht ja keine Fehler.... Nein das sind immer die turken du willst mir den wirtschaftlichen Krieg erklären... Dann bekommst du halt deine Papiere ausgefertigt... Und musst dafur bezahlen was ud ja nie wolltest..... Aber lieber den Griechen das Geld in den arsch schieben weiter so und wer finanziert das ganze du ich wir als Volk.... Dann kommt sowas von wegen Teppich Händler du sollestest mal deinen Äußerungen aufpassen wir haben bestimmt nie Teppiche nach deutschland exportiert den deutschland ist kein Land wo Teppiche benutzt eher die dreckigen Schuhe mit uns haus nehmen.... Wenn du verstehst was ich meine also musst du lernen das der Dreck was du mitnimmst auch bei dir zuhause bleibt ????????

Hasan 07/26/2019 10:22

Was für eine heuchlerischer hetzt Nachricht in bekannter Manier mal wieder.
Es ist bislang kein Geld in Richtung Türkei geflossen! Das hetzen und lügen liegt euch wohl von alten Tagen im Blut

Die Schwarzmeerflotte 74 07/25/2019 17:48

In den Medien wird jeden Tag über Erdowahn berichtet anstatt das mal an die eigene Nase zu packen und noch was an Europäer Türkei braucht keiner was vormachen alles Richtig gemacht. Alle beschweren sich ich hab die Mama nicht gewählt und fast 20 keiner wählt sie und trotzdem Bunfeskanzlarin.... Oh man Das Schiff Europa sinkt langsam.... Jahre ist sie an der Macht irgendwie komisch...